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Das Transatlantische Klassenzimmer
Lesefutter
Hier finden Sie Kostproben aus dem Buch.
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netiquette / lernen / begegnung / kommunikation / projekt
motivation / zukunft / selbstständigkeit

Xdot.gif (61 Byte)

xrol.gif (850 Byte)Inhaltliche Netiquette
"Die Diskussionen im "Transatlantischen Klassenzimmer"' sollen keinesfalls unkritisch ausgetragen werden, doch beleidigende Flames sind in schulischen Projekten fehl am Platz. Trotzdem kommt es - erfreulicherweise sehr selten - zu elektronischen Fehden. Die Ursachen dafür sind vielschichtig." 
(Karl Pfeiffer, S.281) 

"Wer Mails schreibt, sollte einige Punkte immer beachten: Ironie und Sarkasmus funktionieren bei geschriebenen Texten, deren Empfänger den Absender nicht gut kennt, fast nie. Ironie wird vielleicht als Beleidigung empfunden. Deshalb sollte man auf diese Stilmittel verzichten." 
(Uwe Debacher, S.293) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Ja lernen denn die Schüler bei eMail- Projekten überhaupt etwas?
"Kritiker von Online-Projekten zweifeln am Lernerfolg der Schüler bei der Arbeit am Computer. Reinhard Donath erklärt, warum Schüler selbst manchmal glauben, sie hätten nichts gelernt.
Anschaulich stellt er dar, wie Lehrer ihren Schülern ein besseres Feedback geben können, um ihnen den tatsächlichen Lernfortschritt vor Augen zu führen." 
(S. 261) 

"Students praised the 'fun' aspects of the program. At first they
seemed to be just 'chatting'. I wasn`t sure what educational
purpose it served. However, this gave students an opportunity to
become acquainted with each other, to find common ground
(usually music and school), and to become familiar with
technology - all very important for further discussion and for an
exchange of ideas." 
( Margaret Plank, S.42) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Schülermotivation
"Ich korrigierte viel, und die Studenten und Studentinnen
verbesserten daraufhin fleißig ihre Texte. Neu dabei war, daß sie
die Korrektur ernster nahmen, denn sie schrieben nicht mehr für
mich allein, sondern für ihre Leserschaft in Deutschland." 
(Adolph N. Hofmann, S.378) 

"Schreiben fördert Sprechen und umgekehrt. Manche mit E-Mail
arbeitenden Lehrer haben beobachtet, daß Studenten/ Schüler, die
scheu und zurückhaltend sind, sich schnell an das elektronische
Medium gewöhnen, viel schreiben und sich deshalb später auch
im Unterricht leichter tun. Sie blühen regelrecht auf." 
(Adolph N. Hofmann, S.381) 

"Ich halte es für äußerst wichtig, daß Lehrer auch Projekte mit
schwierigen Themen anbieten. Denn wenn man auf der Ebene der
Brieffreundschaften stehenbleibt, wird der Austausch für Lehrer
und Schüler bald uninteressant. Außerdem retten uns nur solche
ernsteren Themen vor der 'Trivialhölle', der Flut von Internet- Belanglosigkeiten." 
(Adolph N. Hofmann, S.382) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Echte Kommunikation 
(Authentizität statt Simulation im Fremdsprachen- Unterricht)
"Für einen effizienten Englischunterricht sind echte Kommunikationssituationen erwünscht. Wie aber schafft man  solche, wenn die finanziellen Mittel für regelmäßige persönliche
Begegnungen fehlen? Mit den neuen Möglichkeiten der Telekommunikation ist ein Schüleraustausch per Datenfernübertragung machbar. Und während ein herkömmlicher
Schüleraustausch meist nur einmal im Jahr stattfindet, ist die
Begegnung online jederzeit möglich - sofern die nötige Technik
vorhanden ist." 
(Hermann Olberding, S.50) 

"Während in den Schulbüchern colloquial English strikt vermieden und nur formales Englisch verwendet wird, findet sich in den Briefen viel Umgangssprachliches, so daß die deutschen Schüler mit einer Eben des Wortschatzes vertraut werden, die das Schulbuch nicht bietet (Vuß, 1993.) 
(Michael K. Legutke, S.232f) 

"..weil alle fremdsprachlichen Bemühungen im Simulationsraum
Klassenzimmer stattfinden. Simuiert wird die Notwendigkeit, in
der Fremdsprache zu kommunizieren, obwohl im Normalfall
sowohl Schülerinnen und Schüler als auch ihre Lehrkräfte eine
gemeinsame Muttersprache sprechen." 
(Reinhard Donath, S.206f) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Wie bereite ich ein Projekt vor?
"Häufigkeit des Austausches: Trotz der Geschwindigkeit des Mediums ist ein täglicher Austausch von Fragen, Antworten, Meinungen und Informatioenn kaum möglich und pädagogisch auch nicht unbedingt wünschenswert. Für eine bessere Unterrichtsplanung sollte man dennoch festlegen, wie oft mit einem Mail-Austausch pro Woche gerechnet werden kann." 
(Reinhard Donath, S.213) 

"Bei der Arbeit im Computerraum sollten die Lehrkräfte unbedingt einen Blick auf den Bildschirm bzw. selbst auf die kurzen persönlichen Mitteilungen werfen, bevor diese abgeschickt werden, um ihren Schülerinnen und Schülern eventuell direkt zu erklären, daß Sprache verletzend sein kann!
Generell zeigt die Erfahrung, daß Schülertexete möglichst im Unterricht in Partner- bzw. Gruppenarbeit vorbereitet und als Hausaufgabe geschrieben werden sollten, damit sie sprachlich und inhaltlich fundiert sind." 
(Reinhard Donath, S.264) 

"Sinnvoll ist es auch, die Klasse während der Projektphase durch
Doppelbesetzung (Fremdsprachenassitent/ Referendar/Praktikant) zu teilen. Wenn Sie keine Betreuungsperson finden können, ist es sehr wichtig, sich von kompetenten Schülern helfen zu lassen, die in jeder Klasse vorhanden sind. " 
(Karin Feldner, S.273) 

"Sie sparen viel Zeit, wenn die Schüler ihre 'Post' im Ausdruck
ausgehändigt bekommen und wenn sie ihre Antworten bereits
vorbereiten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob
eine begleitende, technisch versierte Betreuung Ihnen eventuell 
einen Teil der Arbeit, wie z.B. das tägliche Verschicken und
Abrufen der Post, abnimmt" 
(Karin Feldner, S.274) 

"Festlegung des zeitlichen Rahmens unter Beachtung von:
Zeugnisterminen/ Klassenreisen/ Sportfesten/ Teilgruppen auf
Auslandsaustausch" 
(Karin Feldner, S. 275) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Begegnung mit Fremden / Völkerverständigung
"Was haben die alten Griechen und E-Mail-Projekte im Fremdsprachenunterricht gemeinsam? Sowohl der Beginn der klassischen Wissenschaften bei den Griechen als auch die Nutzung des Internets in der Schule markieren einen Perspektivenwechsel, den Lernende durchlaufen: weg vom egozentrischen Weltbild, hin zum Verständnis des Fremden." 
(Chris Junghans und Michael Myers, S.56) 

"Die vorhandenen Briefe legen in der Tat den S>


Übertragung unterbrochen

erweise die Chance zu einem 'Multilog' (Kramsch 1993),
der auf das Verstehen der anderen zielt, nicht genutzt wurde." 
(Michael K. Legutke, S.228) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Selbstständigkeit der Schüler fördern
"Optimal läuft das Unternehmen, wenn die Schülerinnen und
Schüler selbst die ein- und ausgehende Post bearbeiten, der
Lehrer dabei eher in den Hintergrund tritt und nur noch Beratungs- und Moderationsaufgaben übernimmt. Je besser alle Beteiligten den Umgang mit diesen neuen Medien beherrschen, um so näher kommen wir unserem Ziel: Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihr Lernen selbst in die Hand und werden so zu eigenverantwortlichen Akteuren im Unterrichtsalltag." 
(Hermann Olberding, S.52) 

 

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xrol.gif (850 Byte)Schule und Informationsgesellschaft / 
Schule und Zukunft
"E-Mail-Projekte gemeinsam mit einer elektronischen Partnerklasse sind der erste Schritt in eine andere Unterrichtswirklichkeit, die nicht nur den Klassenraum zur Welt hin öffnet, sondern auch die Methodik des Fremdsprachenlernens stark verändern kann. 
Eine Erweiterung des reinen E-Mail-Austausches durch die Nutzung des World Wide Web führt zu umfassenden Online-Projekten und damit zum nächsten konsequenten Schritt des Fremdsprachenlernens in der Informationsgesellschaft." 
(Reinhard Donath, S.209) 

"Wir müssen auch die Chance nutzen, uns mit dieser Informationstechnologie an sich zu befassen und die Schüler auf ihre Risiken und Vorteile hinzuweisen. Wir als Lehrerinnen und Lehrer sollten bedenken, daß die Schule keine Insel ist, die mit den Entwicklungen in der Gesellschaft nichts zu tun hat. Wollen oder können wir es uns überhaupt leisten, vor gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen, die für die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler von größter Bedeutung sind, die Augen zu verschließen? Unsere ersten Erfahrungen auf der Datenautobahn sind spannend. Ich meine, wir sollten die Schule ein Stück weit öffnen und uns den Herausforderungen stellen." 
(Hermann Olberding, S.54) 

"Es kann nicht unsere Absicht sein, eine Generation von gut informierten, aber geistlosen jungen Leuten haranzubilden. Der Geist lebt nicht von Informationen allein, erst recht nicht von Infotainment, von witzigen kleinen 'Infohäppchen', die nur bei Quizshows oder beim 'Trivial Pursuit'etwas taugen würden. Mein Fazit lautet: Nur sinnvolle Kommunikation, sinnvolles Schreiben bildet. Wir müssen uns bemühen, diese Technologie in den Dienst der abendländischen humanistischen Tradition zu stellen." 
(Adolph N. Hofmann, S.387f)

 

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Diese Zitate verweisen Sie direkt auf die entsprechenden Seiten der einzelnen Textbeiträge in dem unten aufgeführten Buch "Das Transatlantische Klassenzimmer".
 
 

xrol.gif (73 Byte)
TAK-Cover (klein)Reinhard Donath und Ingrid Volkmer (Hrsg.) 
Das Transatlantische Klassenzimmer: 
Tips und Ideen für Online-Projekte in der Schule

 

Hamburg, 1997 ( Edition Körber-Stiftung)
480 Seiten
ISBN 3-89684-002-9
Preis: 29 DM
Das Buch "Das Transatlantische Klassenzimmer" können Sie hier direkt bestellen, es wird Ihnen per Post mit einer Rechnung zugesandt. 

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